Game-Thinking am Beispiel der Leseförderung in Bibliotheken

Liebe Leser,

ein Thema mit dem ich mich schon länger beschäftige, ist die Anwendung von Spiel-Mechaniken bzw. dem Wissen um Game-Design in Kontexten außerhalb von Spielen. Während bei Gamification um die Anwendung der Mechaniken z.B. für ein gesteigertes Engagement geht, beschäftige ich mich immer mehr mit der Frage, wie man quasi aus der Perspektive von Spielen reale Prozesse und Systeme analysieren, bewerten und verbessern kann. In Teilen wende ich dieses Modell schon länger an – und in 80% der Fälle findet dies im Hintergrund statt. Die Aufgabe der Analyse von vorhandenen Systemen hat vor allem im Kontext der digitalen Transformation eine große Bedeutung. Hier transformiere ich reale Prozesse in ein auf Spiel-Modellen basierendes Umfeld. So kann ich Ziel- und Feedbacksysteme aber auch Informationswege und viele weitere Punkte detailliert analysieren. Die Ergebnisse werden dann in die reale Welt zurück übertragen und dort weiterverarbeitet. Dieser Prozess wird “Game-Thinking” genannt. Seitdem ich diesen Ansatz nutze, hat sich meine Beratungstätigkeit massiv verändert. In dem folgenden Video beschäftige ich mich beispielsweise mit der Anwendung von Game-Thinking bei der Analyse von Bibliotheksservices. Genauer geht es um das Thema der Leseförderung. Ich würde gerne mit Euch über weitere Nutzungsmöglichkeiten diskutieren – ich behaupte man kann diesen Ansatz in nahezu jedem Prozess anwenden…

Das Video habe ich hier eingebettet. Der Code funktioniert so, dass erst dann daten an Youtube gesendet werden, wenn Ihr das Video startet. Alternativ könnt Ihr es auch direkt auf Youtube ansehen. Solltet Ihr dies nicht tun wollen, schickt mir eine Nachricht und wir versuchen einen anderen Weg, Euch das Video zukommen zu lassen.

Beste Grüße

Christoph Deeg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.