Quo Vadis Öffentliche Bibliotheken – Gedanken zum NZZ-Interview von Rafael Ball (ETH-Bibliothek)

Liebe Leser,

ich weiß nicht, ob sich alle noch daran erinnern, aber vor ein paar Jahren erlebte die deutsche Kulturlandschaft ein regelrechtes Erdbeben. Die vier Autoren Dieter Haselbach, Armin Klein, Pius Knüsel und Stephan Opitz veröffentlichten im Jahr 2012 ihr Werk “Der Kulturinfarkt: Von Allem zu viel und überall das Gleiche. Eine Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention”. In dem Buch ging es um eine Analyse des Kultursektors und einige sehr extreme Forderungen zu einer Neu-Aufstellung dieses Bereichs. Die Reaktion vieler Kulturschaffender war vorhersehbar: Die Autoren erlebten eine Welle der Ablehnung. Der primäre Grund für dieses Verhalten war die Sorge, dass der schon “ohnehin gefährdete Kultursektor” nun vollends aufgegeben bzw. zerstört werden würde. Natürlich gab es auch eine inhaltliche Diskussion und es wurde schnell klar, dass es offensichtlich wirklich einige sehr tiefgehende Probleme im Kultursektor gab. Ohne Zweifel konnte man die ablehnende Haltung vieler Kulturschaffender inhaltlich bzw. operativ nachvollziehen, die Intensität war aber dann doch überraschend. Denn die in dem Buch aufgezeigten Analysen, Thesen und Ideen waren längst bekannt. Pius Knüsel hatte die Kernbotschaften und vor allem die daraus resultierenden Forderungen schon auf dem kulturpolitischen Kolloquium in Loccum vorgetragen und auch die Ideen und Standpunkte von Dieter Haselbach waren des öfteren kontrovers diskutiert worden. Das Buch war also eigentlich nichts neues. Das Problem war aber, dass dieses Werk nun in einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert wurde. Ich habe mich damals online wie offline an der Diskussion beteiligt und zumindest in den Bereichen, mit denen ich mich beschäftigt hatte ist seitdem nur sehr wenig geschehen. Der Wunsch, die Wogen zu glätten und auf keinen Fall den Status Quo zu gefährden war bei einigen einflussreichen Akteuren einfach zu groß. Ich selber war mit vielen Aussagen und Ideen des Buches auch nicht einverstanden und hatte deshalb auch ein Gegenmodell entwickelt. Trotzdem war dieses Werk wichtig, denn es zwang den Kultursektor, nochmal genau auf die eigene Situation zu schauen und zu überlegen, ob es so weitergehen kann bzw. was man ändern sollte. Dass heute bei grundsätzlicher Kritik an Strukturen und Abläufen oder gar am Selbstverständnis des Kultursektors immer wieder die boshafte Frage in den Raum geworfen wird, ob man denn jetzt eine Kulturinfarkt-Diskussion beginnen möchte, ist leider nicht zu verhindern. Zum Glück handelt es sich im Bereich Kultur um ein heterogenes und diskussionsfreudiges System…

Warum schreibe ich aber über den Kulturinfarkt? Der Grund ist der, dass es gerade ein – wenn auch viel kleineres – Erdbeben im Bereich der öffentlichen Bibliotheken gibt. Der Direktor der ETH-Bibliothek hat in einem Interview der NZZ einige provokante Thesen aufgestellt. Im Kern geht es um den Gedanken, dass wir mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft die klassische Bibliothek als Sammel- und Verleihsystem nicht mehr brauchen und stattdessen völlig neue Konzepte benötigt werden, da man die Bibliotheken ansonsten ganz abschaffen könnte. Natürlich gab es erstmal wütende Kommentare. Wobei ich gerade bei denen, die die Bibliotheken am liebsten nur noch im Kontext eines Buchbestandes diskutieren möchten, davon ausgehe, dass sie nicht genau wissen worüber sie wütender sein sollten: den Inhalt dieses Interviews oder die Tatsache, dass es so wenige Menschen zu interessieren scheint. Nun bevor man mich falsch versteht: ich halte den Inhalt des Interviews ebenfalls für problematisch, aber wahrscheinlich aus gänzlich anderen Gründen.

Nachdem ich das Interview zum ersten mal gelesen hatte war mein erster Gedanke:”Harmlos – und ein bisschen langweilig”. Denn in diesem Interview wird nichts neues besprochen. Die zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft macht gerade vor den öffentlichen Bibliotheken nicht halt. Sie sind bereits seit mindestens 10 Jahren auf der Suche nach neuen Konzepten. Und natürlich müssen sich Bibliotheken fragen, was die Digitalisierung für das Buch bedeutet, und welche Konsequenzen dies dann für die eigene Arbeit hat. Und natürlich gibt es immer noch diejenigen, die glauben, dass Buch sei das einzig wahre Medium, vor allem im Gegensatz zu Internet, Games etc. Aber diese Diskussion behandelt einen künstlichen Konflikt. Er ist künstlich, weil sich der tiefgreifende und umfassenden Wandel im Mediennutzungsverhalten unserer Gesellschaft nicht wegdiskutieren lässt und weil die Sorge um den Niedergang des Buches als Kulturgut unberechtigt ist. Wir erleben im Moment nicht den Untergang, sondern die Renaissance des gedruckten Buches und vieler anderer analoger Medien. Dies geschieht aber nicht als Gegenbewegung zum digitalen Raum, sondern als Element eines bewussten, individuellen Prozesses der Selbstinszenierung.

Man kann diesen Prozess mit dem Werdegang von Kerzen vergleichen. Wir alle lieben Kerzen. In meiner Wohnung sind Kerzen sehr wichtig. Es gibt eine Vielzahl an Situationen, an denen ich Kerzen nutze. Sie ermöglichen mir, zu Hause ein Gefühl von Ruhe zu entwickeln. Zu einem schönen Abendessen zünde ich gerne eine Kerze an etc. Aber die zentrale Aufgabe von Kerzen, nämlich einen Ort mit Licht zu versorgen und damit die Dunkelheit abzuschaffen, haben sie verloren. Und einen ähnlichen Prozess können wir beim Buch beobachten: Das Buch hat eine Vielzahl an Funktionen und Bedeutungen. Und diese Relevanz wird es nicht verlieren. Aber die Aufgabe, dass zentrale Informationsmedium zu sein, wird so nicht mehr vorhanden sein. Durch die Befreiung des gedruckten Buches vom Zwang das zentrale Kultur- und Bildungsmedium zu sein, kann es sich viel besser entwickeln. Ich erlebe diesen Prozess ganz hautnah bei mir zu Hause: Ich habe Smartphones, iPads, Notebooks, Gaming-Konsolen etc. und im gleichen Augenblick wächst meine analoge Schallplattensammlung und konzentriere ich mich auf analoges Kochen und das Züchten von Kräutern. Und: ich kaufe und lese in Massen gedruckte Bücher – ebenso wie eBooks. Die CD als Medium für Musik habe ich in den Sondermüll geworfen. Sie kann mir weder auf der kulturellen noch auf der funktionalen Ebene einen Mehrwert bieten. D.h das gedruckte Buch ist nicht nur ein Kulturgut, es ist keine Bildungsbürgerfolklore, aber es hat Konkurrenz bekommen. Und nun stellt sich für den gesamten Bildungs- und Kultursektor die Frage, wie man welches Medium zu welchem Zweck nutzen kann. Die Investition in den digitalen Raum findet nicht statt, weil das Digitale das Analoge ablösen soll. Es geht vielmehr darum, Bibliotheken im Digitalen auf das gleiche Niveau zu bringen, wie sie es auch im Analogen innehaben. Es ist m.E. eine Ironie des Schicksals, dass gerade der Versuch, das gedruckte Buch gegen andere Medienformen wie z.B. das eBook zu “verteidigen”, erst dazu führte, dass Unternehmen wie Amazon im Bereich eBooks so erfolgreich sind. Die zu lange dauernde Abwehrhaltung von Teilen des Bibliothekswesens und ebenso Teilen der Verlagswelt sorgte für ein gestalterisches Vakuum, in dem sich jene Unternehmen entwickeln konnten.

Manch einer verweist in solchen Diskussionen gerne auf die Tatsache, dass es sehr viele öffentliche Bibliotheken gäbe, deren Nutzer- und/oder Ausleihzahlen noch immer steigen. Und dies ist auch richtig. Aber wir erleben im Moment einen Veränderungsprozess, der sich noch immer am Anfang befindet und dessen Komplexität und Innovationsgeschwindigkeit kaum zu überblicken ist. Zwei kurze Beispiele:

1. Bildung

Auch wenn sich der Bildungssektor in Deutschland bzgl. digital-analoger Lebensrealitäten in der Breite noch immer im Mittelalter befindet, ist hier hier längst eine Veränderung zu spüren. Lehrer wie Andre Spang stehen nicht für eine kleine exotische Gruppe von Techniknerds. Immer mehr Lehrer suchen intensiv nach Wegen, digitale Medien im Kontext von Bildung zu nutzen. Hier ist längst verstanden worden, dass das Internet voll von relevanten Informationen ist, dass Youtube und Co. vor allem globale Weiterbildungsplattformen darstellen. Dies gemixt mit neuen didaktischen Ansätzen wird auf kurz oder lang zu einer neuen Bildungsrevolution führen. D.h. früher oder später wird eine kritische Masse erreicht werden, die dann in der Breite Bibliotheken braucht, deren Kompetenz im Bereich des Internets, von Social Media oder Gaming mindestens gleichwertig zur Kompetenz im Kontext des gedruckten Buches ist.

2. Kultur

Die junge Generation, also die Generation, die in einer digital-analogen Lebensrealität aufwächst, erlebt im Moment was es bedeutet, diskriminiert zu werden. Dem Mediennutzungsverhalten auf privater Ebene wird seitens der meisten Kultur- und Bildungsinstitutionen keine Beachtung geschenkt. Das Verbot von Smartphones in Schulen und auch während der Pausen ist nichts anderes als Diskriminierung. Damit man mich nicht falsch versteht: natürlich muss es Situationen geben, an denen die digitalen Technologien beiseite gelegt werden, weil es der Kontext zum Beispiel eines Unterrichtsschemas so erfordert. Aber das totale Verbot von Smartphones in Schulen erzeugt einen Konflikt, der so gar nicht vorhanden sein dürfte. Gleichzeitig wird verächtlich über Katzenvideos etc. gesprochen. Man tut so, als wäre der digitale Raum vor allem ein Ort des Trivialen. Unabhängig davon, dass dies zumeist von Menschen behauptet wird, die sich in diesem Raum kein bisschen auskennen, haben selbst Katzenvideos eine Relevanz im Kontext von Bildung und Kultur. Vor allem: Die Nutzer entwickeln gerade durch solchen Content ein Gespür für die die virale Verbreitung und Bearbeitung von Informationen. D.h sie entwickeln bereits die ersten Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien. Leider wird dies aber nur selten durch den Kultur- und Bildungssektor gefördert.

Beide Beispiele haben einen direkten Zusammenhang zur Bestandsarbeit von öffentlichen Bibliotheken. Ich bin zunehmend skeptisch, ob die Ausleihzahlen von öffentlichen Bibliotheken ein relevantes Kriterium zur Messung des Erfolgs einer Bibliothek sein können. Denn diesen Zahlen steht ein neues Mediennutzungsverhalten gegenüber. Wenn das Interesse an Informationen und Medien gerade im Netz kontinuierlich steigt, und wenn zudem die Bedeutung digitaler Medien bei den Nutzern massiv zunimmt, dann wäre es m.E. viel sinnvoller zu überlegen, inwieweit Bibliotheken über das gedruckte Buch, eBooks und Datenbanken hinaus an dieser Lebensrealität partizipieren. Konkret bedeutet dies: wenn das Interesse an Informationen und Inhalten auf seiten der Nutzer massiv steigt, sich dieses Interesse aber nicht in Steigerungen der Nutzung der Bibliotheksangebote wiederspiegelt, sollten wir überlegen, ob Bibliotheken hier nicht eine große Chance haben, neue Wege zu gehen. Es geht also nicht darum, den digitalen Wandel zu ertragen oder damit arbeiten zu müssen. Es geht darum, den digitalen Wandel zu wollen und daraus digital-analoge Lebens-, Kultur und Bildungsrealitäten zu entwickeln.

Ein solcher Ansatz hat Konsequenzen. Denn es bedeutet, dass man z.B. ein Thema wie Gaming nicht bearbeitet, um ein paar neue Zielgruppen in die Bibliothek zu locken. Es geht auch nicht um einen neuen Technologie- oder Innovations-Fetisch. In vielen Diskussionen wird zurecht darauf verwiesen, dass man sich viel öfter über inhaltliche Konzepte im Kontext digital-analoger Aktivitäten Gedanken machen sollte. Digital um des digitalen wegen ist genauso sinnlos wie der Wunsch, Bibliotheken auf das gedruckte Buch zu fokussieren.

Kommen wir nun zurück zu dem Interview von Raphael Ball. In diesem Interview werden zwei sehr problematische Fehler gemacht:

  1. In dem Interview wird ein Konflikt zwischen vermeintlich digitalem Leben und der Welt der Bibliotheken herbeigeredet. Öffentliche Bibliotheken sollen sich demnach ändern, weil ihre angebliche Kernaufgabe, nämlich das Verleihen analoger Medien damit wegfallen könnte. Der Wandel der Bibliotheken soll also stattfinden, weil die Digitalisierung sie dazu zwingt. Aber diese Idee ist gefährlich und strategisch unklug. Ich halte nichts von Bibliotheken, die ihre Konzepte und Strategien ändern, weil sie glauben dies tun zu müssen um zu überleben. Eine solche Herangehensweise ist immer eine Aktion der Schwäche. Vielmehr sollte es darum gehen, dass Bibliotheken diesen Wandel angehen, weil sie diesen Wandel wollen, weil sie als Schnittstelle zwischen digitaler und analoger Welt bzw. zwischen Kultur und Bildung fungieren möchten. Es geht nicht um einen Aktion aufgrund eines Risikos sondern um einen Prozess basierend auf dem Willen, die Chancen, die sich aus der digital-analogen Revolution ergeben, zu nutzen.

  2. In dem Interview wird ein Bild von öffentlichen Bibliotheken erzeugt, welches so schlichtweg falsch ist. Ich habe in den letzten Jahren mehr als 100 Bibliotheken in Deutschland/Schweiz/Österreich auf ihrem Weg in die digital-analoge Bibliothekswelt beraten und begleitet. Letztes Jahr durfte ich dazu auch eine kleine Workshop-Tour durch die Schweiz durchführen. Neben den Themen Social Media und Gaming geht es vor allem um die Entwickelung und Realisierung digital-analoger Bibliotheksstrategien. Im Moment begleite ich z.B. vier Bibliotheken über einen Zeitraum von 18 Monaten und bin dabei auch an der Gestaltung von Neubauten beteiligt, d.h. das Digitale wird zu einer Querschnittsfunktion durch die ganze Bibliotheksarbeit. Ich schreibe dies um aufzuzeigen, dass ich sehr viele öffentliche Bibliotheken kenne. Und ich kenne auch die vorhandenen Strukturen und Probleme. Die öffentlichen Bibliotheken sind schon viel weiter, als es das Interview vermuten lässt. Wir brauchen nicht mehr zwingend nach Aarhus zu pilgern um zu sehen, was in Bibliotheken möglich ist – wir haben eine Vielzahl an spannenden Konzepten sowohl in sehr großen als auch in sehr kleinen Einrichtungen in ganz Deutschland/Schweiz/Österreich. Aber dieser Wandel ist beschwerlich. Ein Großteil der öffentlichen Bibliotheken verfügt nicht über einen freien Zugang zum Internet. Und ebenso viele öffentliche Bibliotheken dürfen im Netz nicht frei agieren, sei es auf einer eigenen Facebook-Seite oder sei es auf einer eigenen Homepage. Die digital-analoge Infrastruktur ist in vielen Bibliotheken katastrophal. Viele Bibliotheken haben zudem ein Problem mit der Akkustik und können so keine Services in Bereichen wie Gaming bzw. spielerischem Lernen oder gar Kreativprozesse anbieten. Es gibt zum Glück endlich eine Vielzahl an Projekten, die Bibliotheksmitarbeitern einen Einstieg in die digital-analoge Bibliothekswelt ermöglichen sollen. Das Projekt “Lernort Bibliothek” des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem ich mitarbeiten darf, ist in seiner Form und Ausrichtung weltweit einzigartig. Gleichzeitig fehlt es aber an weitergehenden Angeboten. Diejenigen, die im Bibliothekswesen im digitalen Raum aktiv sind, warten vergeblich auf einen Professionalisierung. In den Ausbildungseinrichtungen wird das Thema m.E. ebenfalls nicht ausreichend behandelt. Und das Thema Digitalisierung ist auch relevant im Kontext von zukünftigen Stellenbeschreibungen. Es wird in der Zukunft wichtig sein, dass Mitarbeiter in öffentlichen Bibliotheken nicht nach ihrem Berufsabschluss sondern nach ihrer Tätigkeit eingestellt und bezahlt werden.

Diese beiden wichtigen Punkte werden in dem Interview völlig außer acht gelassen. Dabei wären sie wichtig. Es geht weder um ein Abschaffen des Buches noch um eine Zwangs-Digitalisierung. Es geht darum, früh den digital-analogen Lebensraum aktiv zu gestalten. Insofern bleibt zu hoffen, dass diese Diskussion schnell in eine andere Richtung geführt wird. Wir sollten nicht darüber nachdenken, ob man Bibliotheken noch braucht, sondern was getan werden muss, damit die Bibliotheken ihren Weg hin zu einer digital-analogen Bildungs- und Kulturinstitution gehen können. Ohne künstlich herbeigeredeten Konflikt zwischen vermeintlich alt und vermeintlich neu. Meine Erfahrungen mit Bibliotheken in der Schweiz haben gezeigt, dass die Bereitschaft vor Ort längst vorhanden ist. Ich lade Raphael Ball deshalb gerne ein, mit mir zusammen Bibliotheken in Deutschland/Österreich/Schweiz zu besuchen und den digital-analogen Wandel live zu erleben. Dann kann die ETH-Bibliothek als Innovationsträger der Bibliothekswelt mit ihren Ressourcen, Netzwerken und Mitarbeitern Konzepte erstellen, die den öffentlichen Bibliotheken auf diesem Weg helfen…

Beste Grüße und ich freue mich auf die nun folgende Diskussion

Christoph Deeg

3 Gedanken zu „Quo Vadis Öffentliche Bibliotheken – Gedanken zum NZZ-Interview von Rafael Ball (ETH-Bibliothek)

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