Local2Games – Mein Neues Gaming-Projekt in Braunschweig

Liebe Leser,

nachdem ich für das Goethe-Institut in Kasachstan (in Kooperation mit der Pausanio GmbH) sowie den Goethe-Instituten in Äthiopien und Mexiko mit der Entwicklung und Umsetzung von local-based-games begonnen habe, beginnen nun die nächsten Projekte in Deutschland. Dafür findet heute ein Workshop mit der Braunschweiger Stiftung statt. Dieses Projekt ist für mich deshalb besonders spannend, weil ich hier u.a. mit Flüchtlingen arbeiten werde. Heute werden wir die Projektplanung besprechen und das Team der Stiftung wird mein Konzept zur Entwicklung und Nutzung von Community-basierten local-based-games kennenlernen.

Ich nenne diesen Ansatz gerne “Local²Games”. Es handelt sich letztlich um zwei lokale Formate. Zum Einen entwickeln wir ein local-based-game. Zum Anderen entwickel ich das mit local-based-communitys. Das bedeutet, dass wir gemeinsam ein Spiel entwickeln, welches aber auf der Kultur und den Inhalten der Menschen vor Ort basieren soll. Ich bin der Berater, der Mentor, und ich finalisiere das Ergebnis. Somit werden Menschen auf verschiedene Art und Weise aktiviert. Es gibt letztlich drei Gruppen:

  1. Die Personen, die mit mir das Spiel entwerfen und realisieren
  2. Die Personen, die das Spiel dann spielen
  3. Die Personen, deren Themen Teil des Spiels werden

Letztlich handelt es sich um einen Kreislauf der Interaktion und des Engagement. Und es ist ein nachhaltiger Ansatz, denn ich setze die Projekte immer so um, dass die Teilnehmer nach dem Projekt das Spiel selber weiterentwickeln können.

Ich freue mich sehr auf die Zeit in Braunschweig – zumal ich mit dem Pavillon in Hannover ein weiteres vergleichbares Projekt umsetzen darf und die Bundesakademie in Wolfenbüttel ist ja auch noch mit im Boot:-) So kann ich vielleicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, und ein Spiel von Eintracht Braunschweig besuchen…

Ich werde auf jeden aus dem Projekt berichten…

Beste Grüße

 

Christoph Deeg

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