Mein Wochenrückblick – KW 36

Liebe Leser,

ich bin gerade in Dornbirn und berate die dortige Stadtbibliothek bei der Entwicklung einer digital-analogen Gesamtstrategie. Heute geht es um die Zusammensetzung des Personals sowie neue Kennzahlen- bzw. Evaluationsmodelle für die Bibliotheksarbeit.

In diesem Beitrag soll es aber um die letzte Woche gehen. Bzw. möchte ich ein neue Form von Postings starten. In den letzten Wochen habe ich intensiv an meinem Blog gearbeitet. Eigentlich wollte ich das komplette Design ändern und zudem eine neue Struktur entwickeln. Ich habe das jeweilige Ergebnis dann meinem Umfeld gezeigt und schließlich wurde ich gefragt, warum sich alles ändern soll, wenn doch der Blog aktuell übersichtlich und verständlich aufgebaut ist. Ich habe lange darüber nachgedacht und entschieden, nur kleine Veränderungen vorzunehmen. Dazu gehören neue Social-Icons oben rechts, der Wegfall von ein paar Widgets, sowie ein neues mobiles Design und eine Veränderung der Darstellung. Viel wichtiger aber war die komplette Überarbeitung der Kategorien. Es sind nun noch sechs Kategorien, die dann auf Beitrags-Ebene durch Schlagwörter ergänzt werden. Nun muss ich noch mein Angebot ändern – es gibt neue Workshops und weitere Dienstleistungen sowie den Wegfall von Services, die ich nicht mehr anbiete – und dann ist der Umbau abgeschlossen.

Gleichzeitig möchte ich neue Inhalte erstellen. Dazu gehört ein Wochenrückblick, bei dem ich schreibe, was ich in der letzten Woche gemacht habe. Eigentlich soll er immer freitags erscheinen, ich bin aber gerade auch an den Wochenenden am arbeiten und deshalb hat es etwas länger gedauert. In den Wochenrückblicken werde ich nicht über die einzelnen Inhalte schreiben, sondern nur über meine Aktivitäten. Die Auseinandersetzung mit Inhalten etc. verläuft dann in weiteren Beiträgen.

Beginnen wir also mit der KW 36:

Die Woche begann mit zwei Tagen Workshops für die Stadtbibliothek in Ludwigshafen. Hier entwickel und realisiere ich eine komplette digital-analoge Bibliotheksstrategie. Dies beinhaltet auch die Beratung bei der Gestaltung des analogen Raumes. Die Bibliothek bekommt ein neues Gebäude und es ist wichtig, dass dieses Gebäude auch in 10 Jahren kompatibel mit den dann vorhandenen digital-analogen Lebensrealitäten ist. Die Stadtbibliothek hat auch eine sehr interessante Stelle zu vergeben. Die Bibliothek sucht einen IT-Koordinator und wer immer das machen wird, er wird jede Menge Spass haben. Es geht nämlich u.a. um Gaming, Streaming, Workshops im Makerspace etc. Wer daran Interesse hat, sollte sich schnellstmöglich bewerben.

Am Mittwoch ging es dann nach Ingelheim. Auch dort entwickel und realisieren wir eine digital-analoge Bibliotheksstrategie. Hier ist die Strategie schon fast fertig und es ging an diesem Abend darum, diese Strategie dem Kulturausschuss der Stadt zu präsentieren.

Am Donnerstag habe ich die Stadtbibliothek in Düsseldorf besucht und mich mit den dortigen Verantwortlichen zum Thema Gaming getroffen. Die Stadtbibliothek Düsseldorf wird von mir bei der Entwicklung einer Gaming-Strategie beraten und wir sind auf ein paar ziemlich spannende Ideen gekommen, die so in Bibliotheken noch nie umgesetzt wurden.

Am Freitag hatte ich in Köln ein tolles Meeting mit einer Vertreterin aus dem Bildungsbereich und wir werden versuchen, gemeinsam ein local-based-game zu entwickeln. Daran anschließend habe ich mich um meine Präsentation für einen Vortrag in Berlin gekümmert. Bei diesem Vortrag geht es nicht um Bibliotheken sondern um Unternehmen. Ich berate immer mehr Unternehmen im Kontext digital-analoge Unternehmensstrategien u.a. im Kontext des Risikomanagements und der internen Revision. Hierfür habe ich zusammen mit dem ARC-Institute einen umfassenden Prüfplan für digitale Risiken und ein damit verbundenen Beratungssystem entwickelt. In diesem Kontext gibt nun einige Workshops in der Schweiz und in Deutschland. Dann ging es abends nach Nürnberg. Und da gibt es eine weitere Neuigkeit:

Ich verlasse Köln und ziehe nach Nürnberg. Wir haben eine tolle Wohnung gefunden und im Süden gibt es einiges zu tun. D.h. ab dem 08.10.2016 werde ich zum Franken:-)

Am Samstag ging es dann nach Dornbirn und Sonntag und Montag folgten die Workshops zu digital-analogen Bibliotheksstrategien.

Abschließend noch eine Gratulation: Die Stadtbücherei Hilden ist Bibliothek des Jahres geworden. Ich kenne die Bücherei schon sehr lange und habe sie viele Jahre beraten und begleitet. Und sie haben damals einen unglaublich guten Blogbeitrag zu unserer Arbeit und den Auswirkungen auf die Mitarbeiter verfasst. Ich gratuliere dem Team aus Hilden aus vollem Herzen!

Beste Grüße

Christoph Deeg

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