Drei Dinge, die in der ultimativen Bibliothek nicht fehlen sollten…

Liebe Leser,

in wenigen Tagen findet in Frankfurt der Bibliothekartag statt. Dieser Konferenz fehlt ein wesentliches Element: man redet über die Kunden, aber nicht mit ihnen. Genauer gesagt sind Bibliotheksnutzer offensichtlich einfach nicht erwünscht. Zeit, ein paar neue Ideen in diese Tagung einzubringen. Und damit möchte ich heute beginnen.

Ich berate nun seit vielen Jahren Bibliotheken bei der Entwicklung digital-analoger Bibliotheksstrategien. Mittlerweile sind es über 100 Bibliotheken auf mehreren Kontinenten. Immer wieder kommt dabei die Frage auf, was Bibliotheken eigentlich sind oder sein sollten. Gerade letzteres ist eine wichtige Frage, denn die klassische Bibliothek als Medien-Verleihstation hat keine Zukunft. Gerade in den öffentlichen Bibliotheken kann man diesen Wandel sehr gut beobachten. Aber was wäre, wenn wir drei Dinge festlegen könnten, die in einer wirklich guten Bibliothek auf keinen Fall fehlen dürften? Ich möchte Euch einladen, genau dies mit mir zu überlegen. Dabei geht es mir darum, das gesamte Spektrum an Möglichkeiten zu beleuchten. Und das bedeutet auch, auf den ersten Blick völlig abwegige Ideen zu formulieren.

Beantwortet einfach folgende Frage:

Welche drei Dinge dürfen in der ultimativen Bibliothek nicht fehlen?

Für mich sind dies z.B.:

  • eine digital-engagement-area inkl. Gaming
  • ein Barber-Shop inkl. sehr gutem Kaffee aus Äthiopien
  • eine analoge Entdeckungsfläche mit den Büchern die nicht zur Spiegel-Bestseller-Liste gehören und jeder Menge Vinyl-Platten mit professionellen Plattenspielern

Ich bin auf Eure Ideen gespannt…

 

Beste Grüße

 

Christoph Deeg

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